Abnehmen – ganz im Einklang mit dem Mond

Wer weiß, wie der Mond unser Essverhalten und die Wirkung der Nahrungsmittel in unserem Körper beeinflusst, kann gesund
genießen und manchmal sogar schlemmen, ohne um seine Figur fürchten zu müssen.

Das Überangebot an Nahrungsmitteln verlockt uns dazu, mehr zu genießen, als uns gut tut. Die Folge: Wir legen immer mehr an Gewicht zu. Als Gegenmaßnahme kursieren zahllose Diätvorschläge, Tipps und Tricks, die uns eine schlanke Linie versprechen – angefangen von der Dr. Atkins- und der GLYX-Diät über die Trennkost bis zu den Nutripoints. À la longue bringen diese Diäten nicht den gewünschten Erfolg, denn der anschließende Jo-Jo-Effekt macht alle Mühen wieder zunichte. So greifen viele Diätwillige wieder auf Althergebrachtes zurück und versuchen es mit einer Monddiät. Dabei wird „Diät“ nach dem ursprünglichen griechischen Begriff verstanden, nämlich als „Änderung der Ernährungsgewohnheiten, um das Idealgewicht und damit Wohlbefinden zu erreichen“.
Auf dem Weg zur Traumfigur werden auch Sie im Mond einen zuverlässigen Partner finden, denn der Erdtrabant bewegt nicht nur die Weltmeere, sondern auch die Flüssigkeit im menschlichen Körper, der immerhin bis zu 75 Prozent aus Wasser besteht. Da

mit ist es einleuchtend, dass der Mond auf unseren Organismus eine umfassende Wirkung ausübt. Auch haben langfristige Beobachtungen gezeigt, dass der Mond unser Essverhalten und die Wirkung der Nahrungsmittel in unserem Körper beeinflusst. Wer diesen Rhythmus kennt, kann gesund genießen und manchmal sogar schlemmen, ohne um seine Figur fürchten zu müssen.
Es geht dabei nicht ums Kalorienzählen, sondern vor allem darum, zu wissen, was man zu bestimmten Mondzeiten essen soll, und was nicht! Bevor Sie mit einer Monddiät beginnen, sollten Sie sich daher eine Art Mondtagebuch zulegen, in das Sie die Details Ihrer Ernährung mit Datum, Mondphasen und Tierkreiszeichen sowie Ihrem Gewicht eintragen. Dann haben Sie ein zuverlässiges Protokoll, das den Erfolg Ihrer Diät dokumentiert.

Die Mondphasen und ihre Wirkung auf die Ernährung

Die Neumond-Phase sorgt für Entgiftung und Entschlackung. Deswegen ist in dieser Phase der Erfolg eines Fasttages überaus effizient. Die Mondimpulse unterstützen zusätzlich die Wirkung von Kräutertees, die auf Reinigung ausgerichtet sind. Alle, die jetzt nicht auf das Essen verzichten wollen, sollten bedenken, dass es für das Wohlbefinden in jedem Fall nützlich ist, zu diesem Zeitpunkt nicht zu schlemmen, denn maßvolle Ernährung unterstützt die Ausscheidung von Giftstoffen. Ratsam wäre ein Obst- oder Safttag. Dies ist auch der richtige Zeitpunkt für den „kick the habit“ – schlechte Gewohnheiten wie Rauchen und Alkohol kann man jetzt am leichtesten aufgeben.
Bei zunehmendem Mond verwertet der Organismus jede Nahrung besonders gut. Das ist nicht gerade förderlich, wenn man versucht abzunehmen, da die Kalorien im Körper dafür sorgen, dass der Body viel schneller die Form verliert. Zurückhaltung heißt die Devise dieser Phase, dann haben störende Fettpölsterchen keine Chance. Fleisch oder Wurst sollten deshalb nur sehr sparsam auf dem Speiseplan stehen. Stattdessen Sojaprodukte – sie enthalten viel Eiweiß, aber keine versteckten Fette.
Zu Vollmond reagiert nicht nur die Psyche auf die gebündelte Energie des Erdtrabanten mit Unruhe, auch der Körper kann so seine Problemchen haben – die Nervosität wirkt sich unter Umständen negativ auf das Verdauungssystem aus. Aber nicht nur deswegen ist maßvolle Nahrungsaufnahme angesagt. Jetzt ist nämlich der Zeitpunkt größter Aufnahmefähigkeit des Körpers für alle Nährstoffe. Was einerseits positiv ist, weil das zum Aufbau des Immunsystems beiträgt, andererseits aber schlägt sich üppiges Essen jetzt ganz schnell an den Hüften nieder. Bei Vollmond sollten Sie also besonders aufpassen und nicht zu viele Dickmacher (Süßigkeiten, Fette usw.) zu sich nehmen.
In der abnehmenden Phase ist der gesamte Körper in Hochform und verbraucht die zugeführte Energie auf dem schnellsten Wege. Für die „abnehmende“ Phase gilt „nomen est omen“. Sie können in dieser Zeit schon einmal nach Lust und Laune bei Pizza, Schokolade oder Eiscreme zuschlagen, ohne dass sich gleich unerwünschte Kilos ansetzen.
Auch das Fasten hat einen angenehmen Effekt: Weil der Hunger in dieser Phase geringer ist, können Sie Diäten viel leichter durchhalten und deren entschlackende Wirkung optimal nützen. Vollkornprodukte, Gemüse und Fisch sind für Diätwillige empfehlenswert, um die abnehmende Phase des Erdtrabanten auszukosten.

Essen mit dem Mond im Tierkreis

Einen wesentlichen Einfluss auf die Ernährung haben nicht nur die Mondphasen, sondern die Mondstände im Tierkreis, was von den Ernährungswissenschaftlern völlig ignoriert wird. Empfohlen wird zwar eine ausgewogene Ernährung, aber nach dem Prinzip, dass alle Nährstoffe – Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett und Vitamine – gleichzeitig auf den Teller gehören. Und genau das ist nicht immer richtig. Es geht viel mehr darum, zu wissen, welche Nahrungsmittel man zu gewissen Mondzeiten essen soll und welche nicht! So, wie der Mond auf seiner Reise durch die Sternzeichen das Wachstum der Pflanzen beeinflusst, so ist auch die Verwertung der darin enthaltenen Stoffe nicht an allen Tagen gleich. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass der Körper zu gewissen Zeiten – wenn der Mond in einem bestimmten Tierkreiszeichen steht – auf bestimmte Nährstoffe in besonderer Weise reagiert. Früher wusste man das und hielt eine Art „Trennkost“ ein. Nur selten kamen Kartoffeln, Gemüse, Beilagen, Fleisch, Käse und Rohkost gleichzeitig auf den Tisch. Wenn Sie also die „Nahrungsqualität“ des Tages beachten, werden Sie nicht nur gesund und fit sein, sondern auch schlank bleiben, ohne dass Ihnen der Jo-Jo-Effekt ein Schnippchen schlägt. Auf den ersten Blick mag das etwas mühsam erscheinen, aber mit der Zeit werden Sie sich daran gewöhnen und die Mondphasen und -stände voll in Ihren Speiseplan integriert haben.

Die Feuerzeichen (Widder, Stier, Schütze) bestimmen die Eiweißqualität, das heißt, an den Tagen, in denen der Mond in einem dieser Tierkreiszeichen steht, werden eiweißhaltige Nahrungsmittel besonders gut verwertet.

Der ernährungstechnische Vorteil: Eiweiß macht im Gegensatz zu Fett schnell satt.

Der Nachteil: Zu viel Eiweiß kann zu Verdauungsstörungen führen, besonders an Tagen, in denen der Mond ein Feuerzeichen durchläuft.

Auf die Speisekarte gehören: Fisch, mageres Fleisch und Getreide. Auch scharfe Gewürze werden gut vertragen. Weil der Mond in den Feuerzeichen auch die Fruchtpflanzen beeinflusst, fördert er die Bekömmlichkeit von Fruchtgemüse, wie Bohnen, Erbsen, Tomaten, Kürbisse Linsen, Gurken, Oliven, Paprika, Feigen, Beeren, Melonen etc. Bevorzugt sollte man sie mit eiweißhaltigen Zutaten kombinieren. Speisen wie beispielsweise Chili con Carne, oder gefüllte Paprika sind an Feuertagen genau das Richtige.

Die Erdzeichen (Stier, Jungfrau und Steinbock) beeinflussen die Salzqualität. Verwenden Sie an diesen Tagen wenig bis gar kein Salz und wenn, nur Meer- oder Kräutersalz. In dieser Zeit wirkt der Mond auf die Wurzel der Pflanzen. Essen Sie daher vorwiegend Wurzelgemüse: Kartoffeln, Karotten, Radieschen, Knoblauch, Zwiebeln, Kohlrüben, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Sellerie etc. Auch Pilze werden gut vertragen. Die Wasserzeichen (Krebs, Skorpion und Fische) stehen für die Kohlenhydratqualität. Viele Menschen entwickeln an diesen Tagen einen wahren Heißhunger auf Brot, Kuchen und Süßigkeiten.

Wer abnehmen will, sollte sich das möglichst versagen und auf einen niedrigeren Kohlenhydratanteil im Essen achten: kein weißes Mehl, keinen weißen Zucker. Um den süßen Hunger zu stillen, greifen Sie am besten zu Cornflakes oder Keksen aus dem Reformhaus. Essen Sie stattdessen viel frisches Gemüse. Denn die Wasserzeichen sind auch Blatttage, das heißt, der Mond begünstigt die grünen Blätter. In der Küche sollten vor allem Blattpflanzen zubereitet werden. Die da sind: Salate, Spinat, Petersilie, Rosenkohl, Kohl (Wirsing, Grünkohl, Weißkohl), Sauerkraut, Spargel, Porree etc.

Die Luftzeichen (Zwilling, Wassermann, Waage) wirken auf das endokrine System des Körpers. Fette und Öle werden besonders gut verwertet. An diesen Tagen sollten aus Rücksicht auf die Waage tierische Fette vom Speiseplan verbannt werden – kein Schmalz, kein Speck. Verwenden Sie kalt gepresste pflanzliche Öle, auch Butter und Käse schaden nicht. Wenn der Mond ein Luftzeichen durchwandert, begünstigt er das Wachstum der Blütenpflanzen und steigert damit die Bekömmlichkeit von Artischocken und Broccoli, Avocados, Borretsch-, Holunder- und Lavendelblüten.

Der richtige Speiseplan nach dem Mond

Grundsätzlich sollten Sie wissen: Der zunehmende Mond führt zu, baut auf, absorbiert, atmet ein, speichert Energie, sammelt Kraft, lädt ein zur Schonung und Erholung. Bei zunehmendem Mond haben wir viel öfter ein Völlegefühl als bei abnehmendem Mond. Wir nehmen auch leicht an Gewicht zu. Der abnehmende Mond spült aus, schwitzt und atmet aus, trocknet, fördert Aktivität und Energie. Bei abnehmendem Mond kann man mehr essen als sonst, ohne gleich Gewicht zuzulegen.

Feuerzeichen Widder, Löwe, Schütze

Nahrungsqualität: Eiweiß Fruchttage

Essen Sie: Bohnen, Erbsen, Tomaten, Kürbisse, Linsen, Gurken, Oliven, Paprika, Feigen, Beeren, Melonen

Vermeiden Sie: Zu viel Eiweiß

Erdzeichen Stier, Jungfrau und Steinbock

Nahrungsqualität: Salz Wurzeltage Essen Sie: Kartoffeln, Karotten, Radieschen, Knoblauch, Zwiebeln, Kohlrüben, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Sellerie

Vermeiden Sie: Steinsalz

Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fische

Nahrungsqualität: Kohlenhydrate Blatttage

Essen Sie: Salate, Spinat, Petersilie, Rosenkohl, Kohl (Wirsing, Grünkohl, Weißkohl), Sauerkraut, Spargel, Porree

Vermeiden Sie: Brot, Kuchen und Süßigkeiten

Luftzeichen Zwilling, Wassermann, Waage

Nahrungsqualität: Fett Blütentage

Essen Sie: Artischocken und Broccoli, Avocados, Borretsch- und Holunderblüten

VermeidenSie: Tierische Fette, vor allem Schmalz und Speck


Aktuelle Mondphase

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12. März 2017