Die Wirkung des Mondes auf Natur und Garten

Gärtnern nach dem Mond liegt wieder im Trend.
Für gutes Gelingen ist es jedoch notwendig, die -Zusammenhänge von Mondphasen, Mondständen und Tierkreiszeichen zu kennen: Die jeweilige Konstellation gibt den Ausschlag für die Impulse und Energien des Mondes und somit für die Tagesqualität.

Wer im Einklang mit der Natur lebt, weiß um den Einfluss des Mondes auf alles, was da blüht und grünt. Denn Beobachtungen über Generationen hinweg ergaben allerlei Wissenswertes über unseren Trabanten und seine Wirkung auf das Wachstum von Blumen, Pflanzen und Bäumen. Das Gärtnern nach dem Mond ist zwar keine allgemeingültige Wissenschaft, aber viele Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass sich im Garten und auf dem Feld bessere Ergebnisse einstellen, wenn Sie sich nach dem Mond, seinen Phasen und seinen Stand im Tierkreis richten. Auch moderne Studien versuchen zu beweisen, dass das alte Wissen um den Mond und seinen Einfluss auf die Natur so ohne Bedeutung nicht sein kann. Erstmals hat man an der Universität von Padua Untersuchungen vorgenommen, die bestätigen, dass Pflanzen auf den Vollmond mit einem Wachstumsschub reagieren. Man hat auch bewiesen, dass zwischen der Zu- und Abnahme des Mondes und dem Auf- und Absteigen des Saftes in den Bäumen ein direkter Zusammenhang besteht.
Vielleicht haben Sie bereits eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet gemacht. Denn jeder, der einen eigenen Garten besitzt, hat schon die wundersamsten Dinge erlebt. Zu unterschiedlichen Zeiten wird unter den gleichen Bedingungen gepflanzt, gesät, gejätet, gedüngt und geerntet, aber das Resultat ist immer ein anderes. Man schiebt es dann auf das Wetter, das Saatgut oder das Düngemittel. Das alles kann natürlich eine Rolle spielen. Es wäre jedoch auch denkbar, dass Sie Ihre Gartenarbeiten nicht zum richtigen Zeitpunkt erledigt haben. Denn nach alten Überlieferungen gibt es sowohl einen günstigen wie auch einen ungünstigen Zeitpunkt für bestimmte Arbeiten im Garten. Im Laufe der Zeit wurden diese Regeln im Mondkalender festgehalten. Für unsere Ahnen war der Blick zum „alten Ratgeber“ Mond eine Selbstverständlichkeit. Sie schauten in den Nachthimmel, um zu sehen wie der Mond stand und handelten, danach. Wir müssen das heute erst wieder lernen.

Die zwei Systeme

Für erfolgreiches Gärtnern nach dem Mond sind nicht nur seine Phasen entscheidend, sondern auch das Zusammenspiel von auf- und absteigendem Mond sowie die Tierkreiszeichen, die der Mond gerade durchläuft.
Grundsätzlich sollten Sie wissen, dass es sich bei den Mondphasen und den Mondständen um zwei verschiedene Systeme handelt. Die vier Mondphasen, die entstehen, indem der Mond in einem Zeitraum von 28 Tagen einmal seinen Zyklus durchwandert, können wir von der Erde aus genau beobachten: Dem für uns unsichtbaren Neumond folgen zwei Wochen, in denen der Mond zunimmt, bis der Vollmond in seiner ganzen Pracht am Himmel erscheint. Dazu später mehr.
Die Mondstände beziehungsweise der auf- und absteigende Mond haben dagegen eine ganz andere Systematik, die sich auf den Stand des Mondes im jeweiligen Tierkreis bezieht. Auch dieser Zyklus dauert etwa vier Wochen, allerdings ist davon am Himmel nichts zu bemerken. Analog zum Stand der Sonne, die den Tierkreis im Laufe eines Jahres durchläuft, stehen beim aufsteigenden Mond die Zeichen Steinbock, Wassermann, Fische, Widder und Stier für die Winter und Frühlingskräfte – den Anfang, das Blühen und das oberirdische Wachstum. Der absteigende Mond ist die Zeit der Reife, der Ernte und der Wurzelbildung. Er durchläuft die Zeichen Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage und Skorpion. Zwillinge und Schütze sind Knotenpunkte zwischen auf- und absteigender Kraft. Jedem dieser Zeichen werden bestimmte Einflüsse und Eigenschaften nachgesagt. Das jeweilige Zeichen wirkt sich – je nach Mondphase – im Garten und in der Natur aus. Zusätzlich hat man den zwölf Tierkreiszeichen, die der Mond durchläuft, vier Elemente zugeordnet: Feuer, Erde, Luft und Wasser.
Widder, Löwe, und Schütze stehen für das Element Feuer. Es sind auch Fruchttage, weil sie das Reifen von Früchten und des darin befindlichen Eiweißes fördern. Alle pflegenden Maßnahmen an fruchttragenden Pflanzen wirken sich besonders positiv aus.
Stier, Jungfrau und Steinbock sind Erdzeichen. Sie gelten als weiblich und bedeuten Kälte sowie Dunkelheit. Die Tage an denen der Mond in einem Erdzeichen steht sind daher Wurzeltage. Sie begünstigen das Wachstum von Wurzeln und die Aufnahme von Salzen. Wurzel- und Knollengemüse, aber auch die Wurzeln aller anderen Pflanzen sind an diesen Tagen für jede Art der Pflege empfänglich.
Zwillinge, Waage und Wassermann werden mit Luft und Licht in Verbindung gebracht. Denn die Intensität des Lichtes wirkt auf die Pflanzen stärker als sonst. Die Tage, an denen der Mond in einem Luftzeichen steht, sind auch Blütentage. Blühende Pflanzen und Kräuter, aber auch einige Gemüsearten sind an diesen Tagen für Zuwendung besonders dankbar.
Krebs, Skorpion und Fische werden dem Element Wasser zugeschrieben und begünstigen vor allem die Entfaltung der Blätter. Die Tage, an denen der Mond in einem Wasserzeichen steht, sind auch Blatttage. Alle Pflanzen, deren Grün wichtig ist, wie z. B. Zimmerpflanzen, Blattgemüse, und Blattkräuter brauchen an solchen Tagen ganz besondere Fürsorge. An Blatttagen wollen alle Pflanzen und Gewächse gegossen werden.

Die Mondphasen und ihre Wirkung auf die Pflanzen

Der auf- und abnehmende Mond hat wahrscheinlich die stärkste Wirkung auf die Natur, obwohl die Mondstände durchaus eine wichtige Rolle spielen. Wie wir wissen, beeinflussen sowohl Sonne als auch Mond das Wasser auf unserem Planeten. Wobei die Anziehungskraft des Mondes eine viel größere ist, weil er der Erde näher steht. Diese Kraft macht sich nicht nur durch die Gezeiten bemerkbar, sondern beeinflusst sämtliche Flüssigkeit in allen Lebensformen. Wenn also der Mond zunimmt, steigen die Säfte der Pflanzen in die oberirdischen Teile auf, wenn er abnimmt, sinken die Säfte nach unten in die Wurzeln und Knollen.
Im ersten Viertel des zunehmenden Mondes, in dem sein Licht langsam heller wird, stehen alle Kräfte auf Zunahme, das oberirdische Wachstum erhält jetzt Impulse. Daher sollten Sie jetzt alles pflanzen und setzen, was oberirdisch wächst. Vor allem Artischocken, Blattgemüsearten, Blumenkohl, Brokkoli, Brunnenkresse, Endiviensalat, Gerste, Gurken, Kohl, Kohlrüben, Kopfsalat, Melonen, Porree, Spargel und Spinat sollte man in diesem Zeitraum pflanzen. Man kann auch einjährige blühende Pflanzen und Rosen setzen.

[..........]

Den vollständigen Artikel können Sie im Magazin "Der große Mondkalender 2008" lesen.


Aktuelle Mondphase

zunehmender Halbmond, 1. Phase

zunehmender Mond


Nächster Vollmond

14. September 2008


Mondkalender 2008 DAS MAGAZIN

Sichern Sie sich noch heute Ihr Magazin im Kiosk!
Für nur EUR 6,90 alle wichtigen Mondaspekte für 2008 plus Mondkalender 2008 als A2 Poster!


Mondkalender 2008 DAS POSTER

Hier erhalten Sie das einmalige A2 Poster mit dem gesamten Mondkalender für 2008!