Mondphänomene

Unser Erdtrabant ist schon ein faszinierender Himmelskörper! Und als ob seine Beschaffenheit und sein Einfluss auf die Erde noch nicht genug wären, weist er ein paar besonders faszinierende Phänomene auf:

Mondregenbogen
Da wäre zunächst der wunderschöne „Mondregenbogen“, der dann zustande kommen kann, wenn Mondlicht und Regentropfen bei Nacht zusammentreffen. Das Ganze funktioniert nach demselben physikalischen Prinzip wie ein Regenbogen der Sonne.

Mondhof
Nicht minder farbenfroh ist der „Mondhof“: Die bunten Ringe zeichnen sich um den Mond ab, wenn das Mondlicht an den Wassertröpfchen der Wolken gebeugt wird. Dabei ist der äußerste Ring rötlich und hat eine Ausdehnung von rund zwei bis zehn Grad.

Im Volksmund wird der Begriff des Mondhofs auch für ein „Halo“ verwendet, obwohl dieses eine andere Ursache hat. Dabei handelt es sich um Lichteffekte, die dann entstehen, wenn Dunst oder dünner Höhennebel zu Eiskristallen gefriert, die das Mondlicht in einem sehr schwachen Winkel ablenken und dadurch einen leuchtenden Ring entstehen lassen.

Mondtäuschung
Und dann hätten wir da noch die „Mondtäuschung“, mit der man jenen Effekt bezeichnet, aufgrund dessen der Mond in Horizontnähe größer aussieht als hoch auf dem Himmel. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Lichtbrechung, sondern um eine optische Täuschung: Das Gehirn „errechnet“ die Größe eines Objekts aus der Größe der Abbildung auf der Netzhaut und dem Wissen um die Entfernung. Durch die Tiefeninformation (Häuser oder Bäume) beim Blick zum Horizont scheint Mond dort weiter weg zu sein und wird daher größer wahrgenommen, als wenn er am Himmel steht, wo eine entsprechende Tiefeninformation fehlt.


Aktuelle Mondphase

abnehmendem Halbmond, 2. Phase

abnehmender Mond


Nächster Vollmond

10. April 2017